Seelenwärmer: Leckere Suppenrezepte

Gemüse für Suppen

Essen hält Leib und Seele zusammen – das gilt besonders für Suppen. Vor allem im Winter sind sie ein wärmender, köstlicher Genuss. Wir zeigen Ihnen mit unseren Rezepten, wie vielfältig sie sein können.

Sanft fällt der Schnee vom Himmel, wir betreten den warmen Hausflur mit Eis-Nase und kalten Händen. Endlich zu Hause! Der Winterspaziergang durch den weißen Wald war wunderschön – jetzt freuen wir uns darauf, uns mit einer Decke auf die Couch zu kuscheln. Doch der Magen knurrt und was könnte im kalten Winter besser passen als eine warme Suppe? Heiß und dampfend, dazu eine Scheibe knuspriges Brot – einfach gut und meist schnell zubereitet.

Wir haben Ihnen einige köstliche Suppenrezepte als Inspiration zusammengestellt. Von süß-scharf über exotisch und gehaltvoll bis hin zu sahnig-cremig ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Flüssige Vielfalt

Das Schöne ist: Suppen sind eine sehr variantenreiche Speise. Alle kennen die klare Suppe, die häufig als Vorspeise gereicht oder mit verschiedenen Einlagen verfeinert wird, etwa eine Rinds-, Hühner- oder Gemüsebrühe. In Österreich werden der klaren Brühe gern deftige Einlagen wie Frittaten, Leberknödel oder Grießnockerl beigemengt.

Auch die gebundene Suppe erfreut sich großer Beliebtheit. Viel frisches Gemüse sind ihre Zutaten. Die Zubereitung ist denkbar einfach: kochen, pürieren, salzen, pfeffern und nach Geschmack mit Kräutern verfeinern – ein Genuss in jeder Jahreszeit!

Gehaltvolle Eintöpfe sind besonders im Winter beliebt. Ursprünglich als Arme-Leute-Essen verschrien, stehen sie heute sogar auf der Speisekarte edler Restaurants. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen sind typische Zutaten, ebenso Gemüsesorten wie Kohl oder Karotten. In vielen Eintöpfen gesellen sich noch Fleisch oder Speck dazu. Eintöpfe eignen sich hervorragend zum Vorkochen (zum Beispiel für ein Fest mit vielen Gästen) und können am nächsten Tag problemlos wieder aufgewärmt werden.

Eher im Sommer kommen süße oder pikante Kaltschalen auf den Tisch. An heißen Tagen werden sie anstelle der klassischen Suppe gereicht oder – in süßer Variante – als Dessert serviert. Obstkaltschalen bestehen aus Obst, Obstmark oder -saft. Weniger bekannt sind Bier- oder Weinkaltschalen. Bei dieser beschwipsten Variante bilden stark gewürzte alkoholische Getränke die Basis. Sie wird entweder gebunden, mit Einlagen wie Früchten oder klar serviert.

Jedem Land sein eigenes Süppchen

Viele Länder haben im Laufe der Jahrhunderte ihre ganz eigenen Nationalsuppen entwickelt. Als typisch deutsch gelten die Erbsensuppe, die Leberknödelsuppe, die Ochsenschwanzsuppe oder auch die Kartoffelsuppe. Im norddeutschen Raum berühmt ist die Aalsuppe. In der französischen Küche gilt die Marseiller Fischsuppe Bouillabaisse als Nationalgericht. Der Gazpacho stammt aus der andalusischen Küche und ist Spaniens bekannteste kalte Suppe. Russische Suppen werden in vielen Ländern häufig gegessen. Sowohl Borschtsch als auch Soljanka sind Teil der russischen und ukrainischen Küche. In Ungarn gehört die Gulaschsuppe zum festen Bestandteil der Speisekarte.

Mit der wachsenden Globalisierung kamen auch Suppen aus Asien zu uns. Die in Fernost bekannten Ramen, die Misosuppe oder die thailändische Tom Yam sind hierzulande keine Unbekannten mehr.

Für welche Suppe Sie sich auch entscheiden mögen, es wird eine gute Wahl sein. Denn eine Suppe wärmt, nährt und gibt das schöne Gefühl: Ich bin zu Hause!

Tipp: Gemüsebrühe selbst gemacht

Verschiedene Gemüsesorten (z.B. Sellerie, Karotten, Lauch) würfeln und zusammen mit 2 l Wasser, Lorbeerblättern, Petersilie, Pfefferkörnern, 1 TL Salz und Wacholderbeeren etwa 1 h lang köcheln lassen.

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