Einen Tag für mich

Entspannungsbad

Während es draußen trüb und ungemütlich ist, gönnen Sie sich drinnen ein Verwöhnprogramm. Und das nicht in der Therme, sondern zu Hause – Smoothie-schlürfend in der Badewanne, umgeben von Duftkerzen. Genießen Sie die Zeit für sich und nehmen Sie sich einen Tag frei, um den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Unsere Autorin hat fünf Tipps, wie ein Wellnesstag zum Kurzurlaub wird.

Sanfte Abreibung
Bevor es an Reinigung und Pflege geht, verwöhnen Sie die Haut mit einem Peeling. Die gibt’s fertig in Tuben und Töpfen oder sie lassen sich auch ganz leicht selbst in der Küche anrühren. Fruchtig wird es mit einem Esslöffel Kokosöl, einer halben pürierten Papaya und etwas Zucker. Auch gut: feuchter Kaffeesatz mit Zucker. Wer empfindliche Haut hat, verzichtet lieber auf den grobkörnigen Zusatz. Beim Einreiben Ellenbogen, Schultern und Füße nicht vergessen. 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und abspülen.

Einfach abtauchen
Beim Baden fahren Körper und Geist richtig herunter. Durch die Wärme öffnen sich die Poren, die Haut wird weich und nimmt Pflegestoffe besser auf. Nutzen Sie Badezusätze, Räucherstäbchen, Duftkerzen oder -lampen, um sich in einen feinen Duft zu hüllen. Sandelholz und Lavendel wirken entspannend. Testen Sie vorher, was Ihnen gefällt – nicht jeder mag den Geruch von Kamille oder Eukalyptus. Natürliche Badezusätze wie Kleie, Totes-Meer-Salz oder Milch und Honig eignen sich für empfindliche Haut. Wer sich später nicht eincremen möchte, gibt einfach ein paar Tropfen Öl ins Badewasser. Für ein Gefühl wie auf Wolken wählen Sie ein duftendes Schaumbad.

Unsere Empfehlung: Baden wie Kleopatra – das Dermasel Badesalz Milch & Honig machts möglich.

Ab in die Maske
Ein Bad ist auch der ideale Zeitpunkt für eine Gesichtsmaske. Dafür zum Beispiel eine reife Banane mit der Gabel zerdrücken, drei Esslöffel Quark und einen Teelöffel Honig unterrühren. Auf dem noch trockenen Gesicht verteilen und 10 bis 20 Minuten einwirken lassen. Reste mit einem Tuch abnehmen und Gesicht abspülen. Für den kleinen Hunger: gleich eine Portion mehr machen, die Quarkmischung schmeckt nämlich auch ganz schön gut.
Wer seinen Haaren etwas Gutes tun möchte, trägt nach dem Waschen eine Kur auf oder knetet etwas Haaröl in die Spitzen. Mit einem Handtuchturban können Sie es sich danach auf dem Sofa gemütlich machen und so die Einwirkungszeit beliebig verlängern. Zum Schluss mit lauwarmem Wasser gründlich ausspülen.

Unsere Empfehlung: So wird müde Haut wieder strahlend – die Creme-Maske von Avène wirkt hautberuhigend und feuchtigkeitsspendend.

Gut in Form
Nach dem Baden bietet es sich an, die Nägel zu feilen, Hornhaut zu entfernen und sich trockenen Hautpartien zu widmen. Mit einem Pferdefüßchen lässt sich die Nagelhaut jetzt leicht zurückschieben. An die Füße dürfen Sie vor dem Feilen mit der Nagelschere ran. Damit die vom Wasser weichen Nägel nicht zu sehr strapaziert werden, sollte die Feile kein zu raues Blatt haben. Außerdem immer in eine Richtung feilen statt wild hin und her, um das Einreißen nicht zu begünstigen. Trockene Hände und Füße dick mit Pflegelotion oder -öl einreiben, das macht sie wieder zart. Am besten mit einer Tasse Tee auf dem Sofa oder über Nacht einwirken lassen (einfach Baumwollhandschuhe und Socken anziehen).

Unsere Empfehlung: Verführerisch nach Granatapfel duftendes Bio-Wellnessöl von Taoasis oder die Sidroga Bio-Teekollektion in vier unvergleichlichen Genussrichtungen sorgt für eine kleine Auszeit vom Alltag.

Im Reich der Mitte
Einatmen, aus, einatmen … Sanftes Atmen, kontrollierte Bewegungen und die Konzentration auf den eigenen Körper sind jetzt genau richtig, um die ersehnte innere Ruhe zu spüren.
Pilates fördert die Balance, indem Muskelgruppen in der Körpermitte aktiviert werden. Zur Entspannung eignet sich die Brücke: In Rückenlage Beine anwinkeln und Füße hüftbreit aufstellen, die Arme liegen locker an der Seite. Ausatmen, Bauchnabel einziehen und Gesäß langsam nach oben drücken. Oberkörper und Beine bilden eine Linie, das Gewicht ist auf Schultern und Füße verteilt. Beim nächsten Ausatmen Wirbel für Wirbel abrollen und wiederholen.
Die folgende Yoga-Übung ist ideal zum Entspannen: Für die Stellung des Kindes hinknien und locker auf die Fersen setzen. Bauchnabel einziehen, mit dem Ausatmen Oberkörper langsam nach vorne führen, bis die Stirn den Boden berührt. Kopf, Nacken und Schultern sind entspannt. Die Arme liegen locker an der Seite, die Handflächen liegen neben den Fersen und zeigen nach oben. Alternativ die Hände unter die Stirn legen. Mit jedem Ausatmen die Anspannung des Körpers ein Stück loslassen.

Gähn! Nach dem Baden schreit der Körper förmlich nach einem Schläfchen? Na dann ab in die Waagerechte! Stellen Sie sich einen Wecker, damit Sie sich nicht zu lange in Lummerland aufhalten und noch ausreichend Zeit für Ihr Verwöhnprogramm haben.
Duftende Kissensprays sorgen beim Schläfchen für noch mehr Entspannung.

Unsere Empfehlung: Mit dem Schlafwohl Kissenspray von Primavera Entspannung und Harmonie genießen und besser einschlafen.

 

Immer in Reichweite …
Bademantel, dicke Socken oder Hausschuhe, Handtuch, Wasser, Obst und Naschereien, Musik, Lesestoff, Kerzen, Duftöl, Räucherstäbchen etc.

… statt immer erreichbar:
Klingel abstellen, Telefon und Handy ausschalten, Computer auslassen, keine Termine für den Tag vereinbaren, auch nicht abends, Terminkalender und To-do-Listen weit weg legen

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