Haarpflege: Tipps für die Traummähne

Tipps für die Traummähne

Gesundes und glänzendes Haar wie Penelope Cruz oder Scarlett Johansson – das wär’s! Mit einer solchen Traummähne sind allerdings nur die Wenigsten von Natur aus gesegnet. Glücklicherweise kann man diesen Zustand (meistens) positiv beeinflussen, indem man einige grundlegende Regeln beachtet.

Unseren Haaren etwas Gutes zu tun, ist gar nicht so schwer. Doch bevor wir Ihnen verraten, wie Sie zu einer dichten, glänzenden Haarpracht gelangen, ist es wichtig, ein paar grundlegende Fakten zu kennen: Wussten Sie zum Beispiel, dass unsere Haare im Sommer, wenn es warm ist, schneller wachsen als in den kühleren Monaten? Die Wärme kurbelt den Wachstumsprozess der aus dem Eiweiß Keratin bestehenden Stränge an. Generell gilt jedoch: Übers Jahr wachsen unsere Haare etwa einen Zentimeter pro Monat. Das macht 12 bis 15 Zentimeter pro Jahr. Dass zwischendurch, besonders im Herbst, mal ein paar Haare ausfallen, ist vollkommen normal und kein Grund zur Besorgnis. Haarausfall ist ein notwendiger Vorgang. Alte Haarsträhnen fallen aus, damit neue, gesunde nachwachsen können. Sollten die Haare allerdings vermehrt ausfallen – oftmals bedingt durch Mangelernährung, starke Gewichtsabnahme, bestimmte Medikamente oder Stress –, ist es empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen.

Tipps und Tricks für schöne, glänzende Haare

Schönheit kommt von innen – das gilt auch für Haare. Eine gesunde Lebensweise und die richtige Ernährung beeinflussen ihren Zustand und ihr Wachstum maßgeblich. Regelmäßiger Sport schwemmt Giftstoffe aus dem Körper und reduziert Stress. Denn dieser erhöht die natürliche Talgproduktion der Kopfhaut, was wiederum Schuppenbildung begünstigt und zu vermehrtem Haarausfall führen kann. Kräftige, gesunde Haare können nur auf einer gesunden Kopfhaut wachsen und diese braucht vor allem Vitamine und Mineralstoffe. Besonders wichtig: Eisen, das insbesondere in rotem Fleisch, Petersilie, Cashewnüssen und grünem Blattgemüse zu finden ist, und Biotin, das die Keratin-Struktur und somit die Basis unserer Haare stärkt und reichlich in Eiern, Milch, Blumenkohl und Avocados steckt. Vitamin D stimuliert die Haarfollikel sowie die Zellen rund um den Haarschaft. Um es zu bilden, benötigt unsere Haut Sonnenlicht. Vitamin D steckt allerdings auch in fettem Fisch wie Lachs oder in Leber, Hefe und Pilzen. Auch Vitamin E ist essenziell für gesunde Kopfhaut und somit für ein gesundes Haarwachstum. Besonders hohe Konzentrationen sind in Nüssen, Kernen, Spinat und kalt gepressten Pflanzenölen zu finden. Geben Sie sich etwas Zeit, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen. Meist braucht es circa drei Monate, bis erste positive Auswirkungen auf den Zustand des Haares zu bemerken sind.

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Bei der Haarpflege ist weniger ist mehr

Viele Menschen waschen ihre Haare öfter als nötig. Das strapaziert zum einen die empfindliche äußere Schuppenschicht und die Kopfhaut, trocknet die Spitzen aus und erhöht zum anderen die natürliche Talgproduktion der Kopfhaut. Hier lauert ein Teufelskreis: Häufiges Haarewaschen regt die Talgproduktion an, was die Haare schneller nachfetten lässt, was dann wiederum bedingt, dass wir die Haare wieder waschen müssen. Versuchen Sie doch einfach mal, die Haare nur ein- bis zweimal pro Woche zu waschen. Je nach Haartyp kann das funktionieren, ohne dass sie fettig oder ungepflegt aussehen.

Das Gleiche gilt beim Thema Styling. Sicher ist es verlockend, möglichst viele der kleinen „Wundermittel“ in die Haare einzuarbeiten. Doch meist ist das eine zusätzliche Belastung. Deshalb sollte man die kleinen Helfer nicht tagtäglich verwenden. Dasselbe gilt für Kolorationen, Blondierungen, chemisches Glätten und Dauerwellen – diese Beauty-Behandlungen greifen die Haarstruktur an und erfordern anschließend eine extra-gründliche Pflege. Auch zu häufiges oder zu heißes Föhnen beziehungsweise Behandlungen mit Lockenstab, Glätteisen und Co. lassen unser Haar trockener und spröder werden. Besser ist es, das feuchte Haar vorsichtig mit einem Handtuch vorzutrocknen und es dann bei mittlerer Hitzestufe trocken zu föhnen. So lässt sich vermeiden, dass trockene Spitzen abbrechen. Wer sich langes, kräftiges Haar wünscht, sollte sich in regelmäßigen Abständen (etwa alle sechs bis acht Wochen) die Spitzen schneiden lassen, um Haarschäden wie Spliss zu vermeiden.

Diese Beauty-Regeln sind gar nicht so kompliziert. Mit ein bisschen Geduld ist die Traummähne nicht mehr weit! ml //

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