Augenringe ade!

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Kennen Sie das? Morgens blickt Ihnen aus dem Spiegel ein blasses Pandagesicht mit tiefen Augenringen entgegen. Die dunklen Schatten lassen uns müde und krank aussehen. Es gibt viele Ursachen, aber auch ein paar Tricks, wie man die lästige Dunkelfärbung verschwinden lassen kann.

Die gute Nachricht zuerst: Meist steckt nichts Gefährliches hinter den dunkel erscheinenden Hautpartien. Manchmal entstehen sie durch eine Hyperpigmentierung; die Haut produziert dann aufgrund von Alter, Entzündungen oder Sonne an dieser Stelle zu viel Melanin.

Die Schuldfrage

Meistens ist aber gar nicht die Haut selbst der Grund für dunkle Augenringe. Die Ursache liegt stattdessen tiefer – im wahrsten Sinn des Wortes: Da Haut und Unterhautfettgewebe rund ums Auge sehr dünn sind, können dort Blutgefäße durchschimmern – und schon erscheinen unsere Augen dunkel umrandet.

Schlafmangel führt ebenso wie Rauchen und zu wenig frische Luft zu einer schlechteren Durchblutung und verstärkt diesen Effekt noch – kein Wunder, dass wir nach einer langen Nacht besonders oft Augenringe entdecken. Dazu kommt: Mit dem Älterwerden verliert das Unterhautfett an Substanz und die Haut wird schlaffer. Beides trägt dazu bei, dass die Gefäße stärker durchscheinen. Oft sind Augenringe aber auch einfach Veranlagung. Besonders Familien mit hellem Teint können ein Lied davon singen …

Wirkungsvoll gegensteuern

Ein bewusster Lebensstil ist wie so oft auch hier der Schlüssel zur Schönheit: Ausreichend schlafen, gesund essen und viel trinken, dazu wenig Stress, möglichst wenig Alkohol und kein Nikotin sind die besten Voraussetzungen für eine schattenfreie Optik. Eine Extraportion Pflege mit speziellen Augencremes sorgt dafür, dass die Augenpartie insgesamt glatter und schöner aussieht.

Oft sind die dunkel umrandeten Augen zusätzlich noch geschwollen. Dann können ein paar Beauty-Hacks helfen: Legen Sie einen Teelöffel, der vorher im Kühlschrank war, mit der runden Seite auf die Augenpartie. Einen ähnlichen Effekt haben kalte, feuchte Teebeutel mit nicht aromatisiertem Schwarztee oder Kamillentee oder die klassischen Gurkenscheiben. Sie alle wirken kühlend, die Blutgefäße ziehen sich zusammen – und das sorgt für einen kurzzeitigen Frischekick.

Geschickt kaschieren

Wer seine Augenringe über mehrere Stunden unsichtbar machen will, greift am besten zu Concealer. Ob als Stift, dünne Creme oder mit pudriger Textur: Er sollte eine Nuance heller sein als der natürliche Hautton beziehungsweise das Make-up. Um den optimalen Farbton zu treffen, hilft uns die Farbenlehre. Bei rötlichen Augenringen eignet sich ein Concealer in der Komplementärfarbe Grün, ein gelboranger Concealer neutralisiert bläuliche Verfärbungen. Wer auf Make-up verzichtet, sollte allerdings bei einem Naturton bleiben. Ein leicht schimmerndes Produkt mit reflektierenden Pigmenten rückt zugleich kleine Falten optisch in den Hintergrund.

Und so geht’s: Legen Sie zunächst mit einer guten Feuchtigkeitscreme die Basis. Tragen Sie dann den Concealer auf; eine kleine Menge reicht. Klopfen Sie ihn mit dem Ringfinger leicht vom inneren Augenwinkel nach außen ein, das regt den Lymphfluss an. Profi-Tipp: Die Abdeckung nicht im typisch geschwungenen Halbrund entlang der dunklen Schatten auftragen, sondern in Form eines Dreiecks unter dem gesamten Auge – das wirkt natürlicher. Wichtig ist, den Concealer gut zu verblenden, sodass keine Übergänge zu sehen sind. Anschließend können Sie Ihren Look wie gewohnt mit Foundation und Puder abrunden und die Augen mit Mascara, Lidschatten und Co. ins rechte Licht rücken – für einen strahlend wachen Blick! mk //

Achtung Hokuspokus! Gefährliche Geheimtipps:

Manch ein Promi schwört auf gefäßverengende Hämorrhoiden-Creme gegen Augenringe und geschwollene Augen. Doch Hautärzte warnen: Sie taugt nicht fürs Gesicht, denn die enthaltenen Wirkstoffe trocknen die Haut aus und lassen sie auf die Dauer immer dünner werden.

Auch das Hantieren mit Aufhellern in dieser empfindlichen Zone kann ins Auge gehen. Außerdem sind Augenringe meist durch dünne, durchscheinende Haut bedingt – und hier ist Aufhellen gerade kontraproduktiv.

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