Wohltuende Linderung bei Insektenstichen

Wer kennt das nicht: Man verbringt einen schönen Sommertag im Freien, macht vielleicht ein Picknick im Park oder sitzt gemütlich in der Eisdiele und immer wieder fliegen Wespen oder andere Insekten um einen herum. Nicht selten endet ein Ausflug trotz aller Vorsicht mit einem Insektenstich. medpex gibt Ihnen Tipps gegen Insektenstiche, wie Sie die unangenehmen Folgen mit ganz einfachen Mitteln lindern können.

Viele Insekten, darunter Wespen und Bienen, stechen vor allem, um sich zu verteidigen. Dabei lassen sie meist den Stachel zurück. Mücken und Bremsen hingegen ernähren sich vom Blut, dass sie anderen Lebewesen aussaugen, es handelt sich dabei also eigentlich um Bisse, auch wenn sie landläufig als Mückenstiche bezeichnet werden. Die Folgen sind jedoch bei vielen Insektenstichen ähnlich: Die Einstichstelle rötet sich und schwillt leicht an. Außerdem entsteht ein unangenehmer Juckreiz, der mehrere Tage anhalten kann.

Tipp Nummer 1: Stachel entfernen

Sind Sie von einer Wespe oder Biene gestochen worden, sehen Sie nach, ob der Stachel noch in der Einstichstelle steckt und entfernen Sie ihn mit den Fingern oder einer Pinzette. Außerdem können Sie das Gift beispielsweise mithilfe eines Stücks Würfelzucker herausziehen. Da der Zucker Flüssigkeit aufsaugt, zieht er auch das Gift aus dem Insektenstich.

Tipp Nummer 2: Kühlen verschafft Linderung

Kühlen Sie den Insektenstich am besten sofort. Je nachdem, ob Sie zuhause oder unterwegs sind, können Sie Eiswürfel, Kühlakkus- und Kompressen oder auch einen Beutel Tiefkühlgemüse verwenden. Achten Sie darauf, dabei immer ein Tuch auf die Haut zum Kälteschutz zu legen. Unterwegs bietet sich beispielsweise ein kalter Umschlag mit einem nassen Tuch an.

Tipp Nummer 3: Desinfizieren

Sie können den Insektenstich mit einfachen Hausmitteln desinfizieren. Dazu halbieren Sie ganz einfach eine Zwiebel und reiben damit einige Minuten die Einstichstelle ein. Statt der Zwiebel können Sie auch eine Scheibe Zitrone auflegen, da auch sie desinfiziert und zudem kühlend und beruhigend wirkt. Alternativ geben Sie ein wenig Apfelessig auf die Einstichstelle, dies lindert außerdem den Juckreiz.

Wichtig ist bei Insektenstichen vor allem, dass Sie nicht kratzen, da dies zu Infektionen der Haut führen kann und zudem den Juckreiz nur verstärkt. Einige Menschen reagieren allergisch auf Insektenstiche und sollten daher sofort einen Arzt aufsuchen. Eine allergische Reaktion zeigt sich unter anderem durch Schweißausbrüche, Atemnot und Herzrasen. Ebenfalls sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Sie im Mund oder Auge gestochen wurden, auch wenn keine Allergie besteht.

Häufig ist der Schreck größer als der Schmerz selbst, besonders, wenn Kinder gestochen werden. Versuchen Sie deshalb, Ruhe zu bewahren. Viele Verbraucher schwören bei emotional aufwühlenden Situationen auf Produkte mit der Bachblütenmischung. Diese sind in unterschiedlicher Form beispielsweise als Tropfen, Pastillen und Kaugummi zum Einnehmen erhältlich. Darüber hinaus gibt es auch Cremes mit der Bachblütenmischung (Produkttipp Rescue Creme), die auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen wird. Immer in der Handtasche, dem Picknickkorb oder dem Aktenkoffer griffbereit, ist sie der kleine Begleiter für zwischendurch.

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