Zecken und Flöhe bei Hunden und Katzen – Parasiten keine Chance geben

Tierbesitzer lieben ihre Tiere und wollen sie auch gerne mal zum Kuscheln mit auf die Couch nehmen. Aber selbst Hunde, die nicht aufs Sofa dürfen, aber ins Haus, könnten sie einschleppen: Zecken und Flöhe. Während Zecken wenigsten meistens beim Haustier bleiben, so verirren sich Flöhe schnell mal zum Besitzer. Da hilft nur: vorbeugen.

Die Welt der Parasiten

Die deutschen Haustiere sind der Nährboden – sogenannte Wirtstiere – für viele verschiedene Arten von Parasiten. Interessanterweise hat sich das Problem in den letzten Jahren trotz guter vorbeugender Mittel noch verstärkt, weil aufgrund der wärmeren Durchschnittstemperaturen auch die Parasiten besser durch den Winter kommen und außerdem so mancher Hund in südliche europäische Länder reist, von wo er andere Arten mitbringt. Hunde und Katzen hierzulande werden vor allem von Zecken, Flöhen und Haarlingen heimgesucht. Sie alle leben auf oder vom Tier.

Folgen des Befalls

Vor allem Katzen mit Freigang und Hunde bringen von Frühjahr bis Spätherbst ständig Zecken mit nach Hause. Meist haben sich die Spinnentiere beim Entdecken bereits festgesaugt. Wie auch für den Menschen besteht die Gefahr von Infektionskrankheiten wie die Borreliose. Zecken sollten daher schnell aber schonend entfernt werden. Auch Flöhe sind seit Jahrhunderten dafür bekannt, Krankheiten zu übertragen. Die kleinen flugunfähigen Insekten können ausgezeichnet springen und gelangen oft über kleine Wildtiere auf die Haustiere. Finden sie kein Tier als Wirt, dann befallen Flöhe auch Menschen und hinterlassen typische Bissspur-Ketten im Zickzack-Muster. Haarlinge sind flügellose Insekten, welche sich ständig im Fell aufhalten.

Was tun gegen die Parasiten?

Es gibt zwei Möglichkeiten dem Parasitenbefall und vor allem seiner Ausbreitung Herr zu werden. Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit mit Tierarzneimitteln wie Frontline einen Parasitenbefall prophylaktisch auszuschließen. Das Wirkstoff tötet die Parasiten bevor sich weiteren Schaden anrichten oder sich ausbreiten können. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, nach Befall zu reagieren und Medikamente einzusetzen, um die Parasiten abzutöten. Kurzhaarige Hunde lassen sich auch oft gut nach Zecken absuchen. Eine prophylaktische Anwendung ist aber nicht nur praktischer, sondern einfach sicherer.

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