Rosazea: Wenn die Haut juckt und brennt.

Rosazea

In Deutschland leiden etwa genauso viele Erwachsene unter Rosazea wie unter Neurodermitis. Und dennoch ist die Krankheit vielen Menschen nahezu unbekannt. Höchste Zeit für eine Klärung: Was verbirgt sich hinter der Hauterkrankung mit dem blumigen Namen? 

So poetisch der Name klingt (lateinisch rosacea heißt „die Rosenfarbige“), so lästig sind die Symptome für die Betroffenen. Geschätzt zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an dieser chronischen, schubweise verlaufenden Hauterkrankung, die sich durch Rötungen im Gesicht zeigt.

Die Symptome: Reizempfindliche Rötungen

Meist beginnt es ganz unscheinbar: Bei Stress, Hitze oder Kälte zeigen sich erweiterte Äderchen rund um Wangen, Nase, Kinn und Stirn, die einige Zeit sichtbar bleiben und irgendwann gar nicht mehr verschwinden. Dazu kommt oft ein brennendes, trockenes Hautgefühl, die Haut ist sehr empfindlich. Eine leichte Rötung der Haut wird auch als Couperose bezeichnet. Später treten entzündete Pusteln, Knötchen und Schwellungen auf. Nur bei wenigen Betroffenen, zumeist Männern, kommt es auch zu knotigen Verdickungen, einer sogenannten Knollennase. Eine Sonderform der Rosazea äußert sich in trockenen, tränenden und entzündeten Augen und kann dort zu Schädigungen führen.

Die Ursachen: Oft konkrete Auslöser

Man vermutet, dass die Veranlagung für Rosazea vererbt wird. Ein weiterer Faktor für die Entstehung ist wohl eine Überreaktion des Immunsystems, durch die es zu Entzündungen und zur Erweiterung und Neubildung von kleinen Blutgefäßen kommt.
Oft sind es konkrete Auslöser, die eine Verschlechterung des Hautbildes bewirken. Das können irritierende chemische Stoffe sein, zum Beispiel in Seifen. Aber auch extreme Temperaturen und Sonnenstrahlung reizen die Blutgefäße. Viele Betroffene merken, dass ihnen Kaffee, Tee, Alkohol, scharfe Gewürze oder Stress nicht guttun.

Die Behandlung: Angepasste Pflege

Restlos heilen kann man die Hauterkrankung nicht, aber die Symptome sind gut zu behandeln. Zunächst ist es wichtig, individuelle Auslöser (Trigger) für einen Krankheitsschub zu vermeiden. Das bedeutet: eine bewusste Ernährung ohne scharfe Gewürze, zu heiße Speisen und Alkohol, konsequenter Sonnenschutz und Entspannungstechniken. Zur Hautpflege eignen sich milde, pH-neutrale Pflegeprodukte ohne Duft- und Konservierungsstoffe. Dagegen sollten Betroffene Produkte meiden, die stark fetthaltig sind, die Durchblutung fördern oder die Haut reizen und auch keine Anti-Aging-Kosmetika und Produkte für unreine Haut verwenden. Der Hautarzt kann gegen die Entzündungen eine Creme mit den Wirkstoffen Metronidazol oder Azelainsäure verordnen. In schweren Fällen sind auch die Einnahme von niedrig dosierten Antibiotika sowie eine Behandlung mit Laser möglich, der die kleinen Blutgefäße verschließt. mk //

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Alltagstipps

  • Auf scharfes Essen, Alkohol und heiße Getränke verzichten. Sie bewirken oft den gefürchteten Flush (plötzliche Rötung). Tipp: Führen Sie ein Tagebuch über Essgewohnheiten, um individuelle Trigger herauszufinden.
  • Kälte, Hitze und zu viel Sonne meiden. Das gilt auch für Saunagänge und Wechselduschen. Konsequent Sonnenschutz auftragen – Gel und Produkte mit Mineralpigmenten werden oft besonders gut vertragen.
  • Tupfen statt rubbeln. Die Haut nach dem Waschen mit einem weichen Tuch sanft abtrocknen.
  • Geeignete Pflegeprodukte verwenden. Es gibt spezielle Produktlinien, die an die Bedürfnisse von Rosazea-Haut angepasst sind.
  • Sanfte Erfrischung. Creme im Kühlschrank aufbewahren (Kühleffekt). Zum Waschen aber lauwarmes Wasser verwenden (eiskaltes Wasser verstärkt die Durchblutung).
  • Geschickt kaschieren. Kosmetika mit grünen Farbpigmenten schwächen optisch die Gesichtsrötungen ab.

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