Immunsystem: Massage stärkt die Abwehr

Bereits eine einzige schwedische Massage kann die Anzahl der Abwehrzellen im Blut deutlich erhöhen

Bereits eine einzige Massage hat einen günstigen Einfluss auf das Immun- und Hormonsystem eines Menschen. Hinweise dafür bietet eine Studie des Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles (USA). Daran nahmen 53 Personen teil, die entweder eine übliche Schwedische Massage oder eine Massage mit nur leichten Berührungen erhielten.
Vor und nach der Behandlung, die jeweils 45 Minuten dauerte, nahmen die Forscher Blutproben von jedem Teilnehmer. Die Analyse zeigte, dass die Schwedische Massage die Anzahl der im Blut zirkulierenden Abwehrzellen (Lymphozyten) deutlich erhöhte.

20.01.2011, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Getty Images/Digital Vision

Apotheken Umschau

Ein Gedanke zu „Immunsystem: Massage stärkt die Abwehr

  1. Elmo

    Eine Massage steigert die Abwehrkräfte und verringert die Konzentration an Stresshormonen im Körper. Das haben US-Forscher in einer Studie gezeigt, in der sie Blutproben von Versuchsteilnehmern untersuchten, die über einen Zeitraum von 45 Minuten massiert worden waren. Dabei stellten sie erhöhte Mengen der für die Körperabwehr zuständigen weißen Blutkörperchen fest. Außerdem war der Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut der Probanden verringert. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnten Massagen zukünftig eine Rolle bei der Behandlung von Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen spielen.

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