Husten wirksam mit Ambroxol behandeln

Bei Atemwegserkrankungen verschiedenster Ursache, chronisch oder akut im Rahmen von Erkältungserkrankungen, ist Husten meist eines der Hauptsymptome. Der sich bildende und in den Atemwegen befindliche Schleim dient dabei einer Reinigung der Bronchien und angeschlossenen Atemwege und wird im Normalfall durch Abhusten abtransportiert und damit aus den Atemwegen entfernt. Ist das gebildete Sekret bzw. der entstehende Schleim jedoch von sehr zähflüssiger Konsistenz, wird dieser Abtransport erschwert und der Schleim verbleibt in den Atemwegen. Die Folge ist ein starker Hustenreiz und Hustenanfälle, da der Körper weiterhin versucht, das entstandene Sekret abzuhusten, dieses aber zu fest sitzt und daher nicht problemlos abtransportiert werden kann.

Medikamentöse Behandlung mit Ambroxol Schleimlöser

Eine medikamentös herbeigeführte Verflüssigung des zähen Schleims kann hier Abhilfe schaffen. Hustenlösende Präparate wie der Ambroxol Schleimlöser spalten die Schleimmoleküle in kleinere Bestandteile auf, wodurch die Konsistenz des in den Atemwegen befindlichen und neu produzierten Sekrets dünnflüssiger wird und der Schleimtransport erleichtert wird. Ambroxol ist in Form von Ambroxol Tabletten oder als Ambroxol Hustentropfen verfügbar und wirkt als Hustenstiller mit sekretolytischer und sekretomotorischer Funktion, d.h. das Präparat verflüssigt entstehenden Schleim und begünstigt zudem dessen Abtransport aus den Atemwegen.

Ambroxol Dosierung und Ambroxol Nebenwirkungen

Ambroxol Tabletten und Ambroxol Hustentropfen sind apothekenpflichtige Präparate zur Schleimlösung bei akut auftretenden oder chronischen Erkrankungen, die mit der Bildung bzw. einer Transportstörung von zähem Schleim in der Lunge einhergehen. Ambroxol Hustentropfen eigenen sich für die Anwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren, Ambroxol Tabletten sollten aufgrund der erhöhten Wirkstoffkonzentration erst ab einem Alter von 6 Jahren angewendet werden.

Die Ambroxol Dosierung und Einnahmehäufigkeit hängt von der Darreichungsform und dem Alter des Anwenders ab, in jedem Fall empfiehlt sich jedoch parallel zur Anwendung von Ambroxol eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme, da hierdurch die Schleimlösung und der Abtransport des Schleims aus den Atemwegen zusätzlich gefördert wird.

Von einer Anwendung von Ambroxol ist abzusehen, wenn eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Ambroxol oder eine der anderen Komponenten des Präparats besteht. Des Weiteren ist bei Einschränkungen der Nieren- oder Leberfunktion sowie bei Bronchialerkrankungen mit gesteigerter Schleimansammlung besondere Vorsicht geboten. In diesen Fällen sollte Ambroxol nur nach erfolgter Absprache mit einem Arzt angewendet werden. Ebenfalls nur auf ärztliche Anordnung sollte die Ambroxol Lösung bei bestehender Schwangerschaft oder während der Stillzeit eingenommen werden. Ambroxol Tabletten enthalten Lactose. Besteht beim Anwender eine Lactose-Unverträglichkeit oder eine Unverträglichkeit gegenüber anderen Zuckerarten sollte in diesem Fall vor Einnahmebeginn zunächst ein Arzt konsultiert werden. Sollen neben Ambroxol noch weitere Medikamente eingenommen werden oder wurden bis vor kurzem weitere Präparate verabreicht (verschreibungspflichtig oder frei erhältlich) sollte vor Beginn der Einnahme von Ambroxol zunächst ein Arzt bezüglich möglicher Wechselwirkungen befragt werden.

Die im Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol berichteten Nebenwirkungen beziehen sich primär auf das gelegentliche Auftreten von Überempfindlichkeitsproblemen, zum Beispiel Ausschläge, Juckreiz, Atemnot, Fieber, Schwellungen im Gesicht bzw. allergischen Reaktionen unterschiedlichen Schweregrads, wobei schwere Reaktionen wie zum Beispiel anaphylaktische Schocks nur sehr selten beobachtet wurden. Gelegentlich können auch Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen auftreten. Bei Überempfindlichkeitssymptomen ist die Einnahme von Ambroxol zu beenden und bezüglich des weiteren Vorgehens ein Arzt zurate zu ziehen. Gleiches gilt, wenn während der Anwendung unklare Beschwerden auftreten oder auftretende Nebenwirkungen schwerwiegend sind.

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