Rezept: Grüner Smoothie & Feldsalatsüppchen

Grüner Smoothie

Nach einem langen, grauen Winter können wir das erste Grün auf Wiesen und an Bäumen kaum erwarten. Mit unserem grünen Menü holen Sie sich den Frühling auch auf den Teller.

Grün, grün, grün … sind alle meine Speisen. Ganz im Sinne des alten Kinderliedes kleiden wir uns jetzt nicht nur in frühlingshaftes Grün, sondern holen uns die Farbe auch auf die Teller – zum Beispiel in Form unseres Menüs, das aus Aperitif (Smoothie), Vorspeise (Suppe), Hauptgericht (Risotto) und Nachtisch (Macarons) besteht. Selbstverständlich können Sie alle Speisen auch einzeln genießen.
Es gibt eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die mit ihrem frühlingsfrischen Grün nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch gesund ist. Aus der folgenden Auswahl haben wir für Sie exklusiv vier Rezepte entwickelt:

Spinat

Frühlingsspinat ist wunderbar für Smoothies und Salate geeignet. Seine Blätter sind besonders zart und schmecken mitsamt Stiel. Sie stecken voller guter Inhaltsstoffe wie Betacarotin, Vitamin C und Folsäure. Eisen enthält Spinat aber nicht besonders viel. Diese falsche wie berühmte Annahme geht auf einen Tippfehler zurück. Frischen Spinat sollten Sie möglichst zeitnah verarbeiten. In ein feuchtes Tuch gewickelt, ist er im Kühlschrank zwei Tage lang haltbar.

Grüner Apfel

Ob grüner oder roter Apfel – das ist oft Geschmackssache. Zu welcher Variante man auch greift, beide sind gesund. Äpfel enthalten Ballaststoffe in löslicher und unlöslicher Form, die dem Darm guttun. Bis zu 30 Vitamine stecken in jedem Einzelnen, von Vitamin A über B-Vitamine, die Vitamine C und E bis hin zu Folsäure. Meist befinden sich die wertvollen Inhaltsstoffe direkt unter der Schale, deshalb sollten Sie Äpfel nach Möglichkeit ungeschält genießen.

Kiwi

Die Heimat der Kiwi ist China, deshalb wird sie auch „Chinesische Stachelbeere“ genannt. Sie ist eine wahre Vitamin-C-Bombe (45 Milligramm pro 100 Gramm). Damit decken zwei Kiwis fast den Tagesbedarf des Vitamins. Hinzu gesellen sich Ballaststoffe, Kalzium, Magnesium und Kalium. Übrigens sollten Sie Kiwis besser nicht in Joghurt oder Milch geben. Grund ist das Enzym Actinidain, das das Milcheiweiß zersetzt. Die Folge: ein unangenehm bitterer Geschmack.

Aloe vera

Aloe vera ist ein vertrauter Bestandteil von Kosmetikprodukten – in Rezepten findet man sie noch nicht häufig. Kein Wunder: Nicht in jedem Supermarkt gibt es die Wüstenlilie zu kaufen. Die besten Chancen haben Sie in großen Einkaufs- oder Biomärkten. Auch im Internet können Sie die Pflanze erwerben. Das gelartige Innere sollte vom äußeren Blatt getrennt werden, da die Blattrinde stark abführende Stoffe enthält.

Feldsalat

Feldsalat punktet mit besonders viel Provitamin A und Vitamin C, zudem enthält er auch Folsäure sowie Eisen. Doch Obacht: Die Inhaltsstoffe sind empfindlich und gehen bei zu langer Lagerung verloren. Außerdem welken die Blätter rasch, deshalb am besten möglichst frisch verarbeiten. Beim Erhitzen geht ein Teil der Vitamine verloren, doch der würzige, intensive Geschmack bleibt erhalten.

Bärlauch

Bärlauch war als Küchen- und Heilkraut bereits im Mittelalter bekannt. Auch heute noch kann man ihn in Flussniederungen, an Bächen und insbesondere in Auenwäldern ernten, manchmal sogar in Gärten und Parks. Dank seines würzigen Geschmacks eignet er sich perfekt für Suppen, Aufstriche und Wildkräutersalate oder zur Herstellung von Pesto. Achtung: Es besteht Verwechslungsgefahr mit den giftigen Blättern von Maiglöckchen und Herbstzeitloser. Ein einfacher Test verrät den Unterschied: Blätter zerreiben; entfaltet sich Knoblauchgeruch, ist es Bärlauch.

Minze

Die Pfefferminze, wie wir sie heute kennen, entstand im 17. Jahrhundert aus verschiedenen Kreuzungen. Ihre Wirkung als Heilpflanze war kurz darauf schnell entdeckt. Die wohltuende Wirkung ist auf das ätherische Pfefferminzöl zurückzuführen. Es regt die Bildung von Gallensäure und somit die Verdauung an und lindert Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen. In Cocktails oder aber in unseren Zitronen-Minz-Macarons ist die Minze ein würzig-frischer Genuss. jab //

Grüner Smoothie mit Spinat, Kiwi und Aloe vera

Für 4 Personen
Zubereitungszeit: 10 min
Nährwerte pro Person: 64 kcal
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten
100 g junge Spinatblätter
1 grüner Apfel
3 Kiwis
Saft von 1 Limette
60 g Aloe vera (alternativ: 60 ml Aloe-vera-Saft)
Wasser nach Belieben

Zubereitung
Spinat waschen. Apfel waschen und in Stücke schneiden. Kiwis schälen und in grobe Stücke schneiden. Aloe-vera-Blätter längs teilen und das Gel herausschaben. Die Schale ist ungenießbar und bleibt übrig. Alle Zutaten in den Mixer geben. Auf kleiner Stufe starten und dann auf höchster Stufe cremig pürieren. Nach Belieben Wasser zugeben. In Gläser füllen und genießen.

Feldsalatsüppchen mit Currysahne

Feldsalatsuppe

Für 4 Personen
Zubereitungszeit: 20 min
Nährwerte pro Person: 160 kcal
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten
400 g Feldsalat (alternativ: junger Spinat)
200 ml lauwarme Gemüsebrühe
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl
Für die Currysahne:
200 g Sahne
2 TL Curry
2 Msp. Kurkuma

Zubereitung
Feldsalat mit Gemüsebrühe, Schalotten, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl in einen Mixer geben oder mit dem Stabmixer pürieren. Sahne mit einem Schneebesen leicht aufschlagen und je nach gewünschter Schärfe mit Curry und Kurkuma abschmecken. Süppchen in Schalen oder tiefen Tellern anrichten, mit der Currysahne garnieren und lauwarm genießen

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