Ekzeme/Hautirritationen

Wenn sich die Haut rötet, und anfängt zu jucken, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man an einem Ekzem erkrankt ist. Es ist die häufigste Hautkrankheit und fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens mindestens einmal betroffen. Die Ursachen können vielfältig sein, der Verlauf und die Symptome der Erkrankung sind jedoch meist ähnlich. So beginnt es zunächst mit einer lokal begrenzten Hautrötung, die häufig nach einigen Tagen wieder verschwindet. In schwereren Fällen kommen kleine Bläschen hinzu, die mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt sind und von einem starken Juckreiz begleitet werden. Als Nächstes platzen die Bläschen auf, nässen und verkrusten anschließend. Zuletzt bilden sich auf der betroffenen Hautstelle Schuppen und das Ekzem heilt ab.

Ekzeme werden hinsichtlich ihrer Ursache unterschieden. So gibt es das atopische Ekzem, das auch als Neurodermitis bekannt ist und chronisch verläuft. Außerdem kann es sich um eine allergische Reaktion handeln. In dem Fall ist es wichtig, schnell den Auslöser zu finden, da die Reaktion ansonsten immer wieder auftreten kann. Eine weitere Ursache kann der direkte Hautkontakt mit einer toxischen Substanz sein, die ebenfalls in der Folge gemieden werden sollte. Obwohl die Erkrankung für den Organismus meist ungefährlich ist, ist sie doch sehr lästig. medpex gibt Ihnen Tipps gegen Ekzeme, die wohltuende Linderung verschaffen können.

Tipp Nummer 1: Bequeme Kleidung tragen

Je nachdem, wo sich das Ekzem befindet, kommt es eventuell den ganzen Tag mit der Kleidung in Berührung, wodurch sich die Hautirritationen noch verstärken kann. Häufig möchte man es jedoch gerne unter der Kleidung verstecken oder der Kontakt mit der Kleidung lässt sich einfach nicht vermeiden. In diesem Fall sollten Sie besonders auf locker fallende Kleidung zurückgreifen und außerdem glatte Stoffe wie Baumwolle, Seide oder Bambus wählen, da diese die Haut am wenigsten reizen. Verzichten Sie auf kratzige Wolle oder synthetische Stoffe wie Polyester, die verhindern, dass Luft an die betroffenen Hautstellen kommt. Achten Sie außerdem auch darauf, ein möglichst mildes Waschmittel zu verwenden.

Tipp Nummer 2: Auf die richtige Ernährung achten

Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan des Körpers, sodass eine falsche Ernährung sich hier schnell bemerkbar machen kann. Besonders bei immer wiederkehrenden Ekzemen kann die Ursache in der Nahrung liegen. Essen Sie also vor allem frische Produkte wie Obst und Gemüse und versuchen Sie, stark verarbeitete Speisen und Fast Food zu meiden. Ebenfalls lohnt es sich, eine Weile auf glutenhaltige Nahrungsmittel und Milchprodukte zu verzichten, da diese im Verdacht stehen Hautkrankheiten zu begünstigen. Wenn Sie den Verdacht hegen, dass bestimmte Lebensmittel für Ihr Ekzem verantwortlich sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

Tipp Nummer 3: Milde Körperpflegeprodukte verwenden

Um die Haut nicht noch zusätzlich zu reizen, können Sie möglichst natürliche und milde Produkte für die Körperpflege verwenden. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe und vermeiden Sie vor allem Duft- und Farbstoffe sowie Alkohol in Shampoo, Duschgel und Creme.

Bemerken Sie die ersten Anzeichen eines Ekzems, suchen Sie auf jeden Fall einen Hautarzt auf. Er kann mit Ihnen zusammen die Ursache herausfinden und Ihnen weitere Tipps zur Behandlung geben.

Außerdem: Stress und zu wenig Schlaf wirken sich häufig negativ auf die Haut aus und können Ekzeme verschlimmern. Achten Sie also auf Ruhepausen und entspannen Sie sich bewusst – viele Verbraucher schwören in emotional aufwühlenden Situationen auf Bachblüten-Produkte. Auch Cremes mit der Bachblütenmischung sind erhältlich und können ganz unkompliziert auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.

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