Haarpflegetipps für strapazierte Haare im Sommer

Haarpflege im Sommer

Sonne, Meer und Freibad gehören zu den schönsten Seiten des Sommers, für die Haare können sie allerdings anstrengend werden. UV-Strahlen, Wind, Meersalz und Chlor können das Haar schädigen, daher sollte man es schützen und besonders pflegen.

Ein sanftes Summen, Rauschen und Plätschern begleitet den Sommer, die Sonnenstrahlen wär men die Haut, das Leben ist einfach schön. Doch so sehr wir uns darüber freuen, die Sonne besitzt – auch eine Schattenseite – und das nicht nur für die Haut, sondern auch für die Haare. Zwar können sie keinen Sonnenbrand bekommen, doch die UV-Strahlung greift ihre natürliche Schutzschicht an und strapaziert sie. Die Folge: spröde, brüchige Spitzen und glanzloses Haar. Blonde und kolorierte Mähnen können zusätzlich Farbpigmente verlieren und ausbleichen. Weil sich die Haare im Gegensatz zur Haut nicht selbst regenerieren können, müssen Schädigungen von vornherein vermieden werden. Sonst hilft am Ende nur der Griff zur Schere. Wir haben Tipps für die passende Sommerpflege für Sie zusammengestellt.

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 1. Vor dem Urlaub Spitzen schneiden

Um zu verhindern, dass splissiges Haar weiter einreißt, sollten die Spitzen vor dem Urlaub geschnitten werden. Gesundes Haar ist widerstandsfähiger gegen Sonne, Wind, Meersalz und Chlor. Mit dem Färben besser bis nach dem Urlaub warten, da die Farbe durch Wasser und Sonne sonst wieder ausbleichen könnte.

2. Schutz vor UV-Strahlung

Klar, der einfachste Sonnenschutz ist, sich vor allem in der Mittagszeit im Schatten aufzuhalten. Ansonsten sorgen Sonnenhut und -schirm, Basecap oder stylische Tücher dafür, dass nicht zu viel Strahlung an die Haare kommt. Außerdem gibt es spezielle, pflegende UV-Schutz-Sprays, die sich wie ein Film um die Haarsträhnen legen und sie so vor dem Austrocknen bewahren.

3. Chlor- und Salzwasser unbedingt auswaschen

Spülen Sie Ihre Haare nach jedem Bad im Meer oder Pool gründlich mit lauwarmem Süßwasser aus, denn Chlor und Salz können die äußere Schuppenschicht des Haares angreifen und sie rauer machen. Zudem setzen sich die Salzkristalle in den Strähnen fest und entziehen ihnen noch mehr Feuchtigkeit. Übrigens: Wenn man das Haar schon vor dem Baden mit Süßwasser befeuchtet, bewirkt dies, dass es – ähnlich einem vollgesogenen Schwamm – weniger Chlor- und Salzwasser aufnimmt.

4. Vorsicht bei nassem Haar

Wenn man nicht im Urlaub ist und damit auch nicht jeden Tag im Pool oder Meer badet, sollte man seinen Haaren unbedingt eine Waschpause gönnen. Denn tägliches Waschen trocknet sie zusätzlich aus. Lieber nur alle zwei bis drei Tage mit einem natürlichen, feuchtigkeitsspendenden Shampoo reinigen und mit lauwarmem Wasser ausspülen. Aufgepasst: Nasses Haar ist schwächer als trockenes und bricht schneller. Deshalb besser nicht trocken rubbeln, sondern entweder die Feuchtigkeit sanft mit einem Handtuch ausdrücken oder die Haare an der Luft trocknen lassen.

5. Lockere Sommerfrisuren

Auf strenge Dutts, feste Haargummis oder aufwendige Frisurenstylings sollten Sie im Sommer verzichten. Sie üben zu viel Druck auf die Haare aus. Lockere Flecht- und Steckfrisuren halten die Haare hingegen schonend zusammen. Damit wird der Sonne weniger Angriffsfläche geboten. Am besten Spangen aus Holz oder Gummis ohne Metallteile verwenden, da sich Metall aufheizt und das Haar zusätzlich schädigt.

6. Lockere Sommerfrisuren

Föhn, Lockenstab und Glätteisen sollten im Sommer möglichst wenig zum Einsatz kommen, da extreme Hitze das Haar belastet und austrocknet. Wenn es aber doch sein muss, vorher ein Hitzeschutzspray verwenden und die Styling-Geräte auf eine möglichst niedrige Stufe einstellen.

7. Feuchtigkeit zurückgeben

Masken und Kuren geben dem spröden Sommerhaar schnell Feuchtigkeit zurück. Beide pflegen mit pflanzlichen Ölen und sorgen dafür, dass sich die aufgeraute Schuppenschicht der Haarfaser wieder schließt. Spezielle After-Sun-Produkte reinigen besonders mild und versorgen die Strähnen mit einer Extraportion Feuchtigkeit.


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