Tipps gegen Zähneknirschen

Oft bemerken es Betroffene eine ganze Weile gar nicht. Erst bei Schmerzen im Kiefergelenk, Ohrgeräuschen oder Nackenverspannungen gehen sie zum Arzt. Findet der keine sichtbare Ursache für die Beschwerden, wird schnell klar, dass sie durch nächtliches Zähneknirschen hervorgerufen werden. Häufig ist es auch der Zahnarzt, der seine Patienten auf das Knirschen mit den Zähnen hinweist, wenn er Schäden am Zahnschmelz feststellt.

Ursache des Zähneknirschens (Bruxismus) können unebene Brücken, Kronen oder Inlays sein, meist ist es jedoch Stress, der dazu führt, dass man nachts die alltäglichen Probleme noch einmal „durchkaut“. Behandelt wird das Zähneknirschen vom Zahnarzt mit einer Aufbissschiene, die als Puffer zwischen Ober- und Unterkiefer verhindern soll, dass der Zahnschmelz weiter geschädigt wird. Dies bekämpft jedoch nur ein Symptom und nicht die Ursache selbst. Wir geben Ihnen Tipps gegen Zähneknirschen, damit Sie auch langfristig wieder zu einem ruhigen und entspannten Schlaf finden.

1: Auslöser finden

In den meisten Fällen ist das Zähneknirschen stressbedingt. Überlegen Sie also, ob der Auslöser dafür eher im Job oder im privaten Umfeld zu suchen ist. Manchmal kann es helfen, dazu eine Zeit lang Tagebuch zu führen und jeden Tag aufzuschreiben, worüber man sich geärgert hat und warum. Haben Sie die Stressquelle ausgemacht, überlegen Sie als Nächstes, wie Sie an der Situation etwas ändern können.

2: Bewusst entspannen

Um die Verspannungen zu lockern und die Schmerzen zu lindern, die durch das Zähneknirschen entstanden sind, können Sie sich vom Arzt Physiotherapie verschreiben lassen. Je nachdem, wie Ihre Beschwerden sind, können Massagen des Schulter- und Nackenbereichs oder spezielle Krankengymnastik für die Kaumuskeln und das Kiefergelenk helfen. Versuchen Sie es außerdem auch einmal mit autogenem Training oder Yoga. Achten Sie auch tagsüber und vorm Einschlafen bewusst darauf, die Kiefermuskeln zu entspannen.

3: Stress abbauen

Welche Situationen als stressig empfunden werden, ist individuell verschieden. Auch wenn es um die Bewältigung von Stress geht, gibt es kein Patentrezept. Neben Entspannungsübungen oder speziellen Stressbewältigungstraining kann auch Sport helfen. Wer sich dabei tagsüber richtig auspowert, schläft oft nachts besser. Versuchen Sie außerdem, selbstbestimmt zu handeln und sich selbst weniger unter Druck zu setzen. Setzen Sie sich realistische Ziele und gestehen Sie sich zu, auch mal Fehler zu machen, denn schließlich ist niemand perfekt.

Wenn der Zahnarzt festgestellt hat, dass Ihre Beschwerden tatsächlich vom Zähneknirschen verursacht werden, wird er Sie zunächst über die Therapiemöglichkeiten aufklären und eventuell eine Aufbissschiene anpassen.

Daneben ist es wichtig, auch den Stress oder psychischen Druck als Ursache zu beheben. Nicht immer gelingt das ohne professionelle Hilfe, besonders wenn sich die belastende Situation über einen langen Zeitraum aufgebaut hat oder es Dinge aus der Vergangenheit sind, die einem auch nach langer Zeit noch immer zu schaffen machen. Scheuen Sie sich also nicht, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie das Gefühl haben, alleine nicht so recht weiter zu kommen. Viele Verbraucher schwören in emotional aufwühlenden Momenten außerdem auf Produkte mit der Bachblütenmischung. Produkte mit der bewährten Bachblütenmischung können Sie unterstützen, den Herausforderungen des Alltags mit mehr Gelassenheit und Stärke zu begegnen.

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