Läuft!

Läufer auf der Straße

Joggen ist gut für Körper und Geist. Aber abwechslungsreich? Nicht automatisch, vor allem wenn jeder Lauf in den heimischen Park oder Wald führt. Nicht selten droht nach einer Weile die Langeweile – und die Gefahr, die -Motivation zu verlieren. Doch so weit muss es nicht kommen! Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie wieder Abwechslung in Ihren Laufalltag bringen.

Kopfkino an!

Einfaches Kilometer- und Kalorienzählen mittels App entlockt Ihnen nur ein müdes Gähnen? Dann sollten Sie folgende App ausprobieren: „Zombies, run!“ Die App entführt in eine postapokalyptische Welt voller Untoter, in der wir einer der letzten Überlebenden sind. Über Kopfhörer verfolgen wir die spannende Geschichte, sammeln Gegenstände und hören, wenn sich die Zombies nähern. Dann heißt es Beine in die Hand und los, den Zombies entkommen! Ein Intervalltraining der etwas anderen Art. Die Lauf-App „Zombies, run!“ gibt es kostenfrei im App Store und im Google Play Store.

Laufen für den guten Zweck

Wie wäre es, Kilometer für Kilometer zu laufen und dadurch Geld für einen guten Zweck zu spenden? Die App „Moving twice“ macht es möglich. Pro gelaufenem Kilometer spenden Sponsoren an ein Hilfsprojekt, das die Läufer zuvor auswählen können. So lohnt sich Sport gleich doppelt. Auch diese App kann im App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden.

Zahlreiche Charity-Läufe animieren ebenfalls dazu, sich für den guten Zweck in Bewegung zu setzen: zum Beispiel „Charity Walk & Run“, ein Benefizlauf, der bundesweit in 15 Städten -zugunsten von hilfsbedürftigen (beispielsweise krebskranken) Kindern stattfindet. 

Natürlich fit

Wenn Sie Abwechslung beim Joggen suchen, halten Sie nach natürlichen Fitnessgeräten im Wald oder Park Ausschau! Das kann ein Baumstamm sein, auf dem wir balancieren oder über den wir springen. Oder stabile Äste, die sich für Klimmzüge eignen. Oder wie wäre es mit Liegestützen auf einer Parkbank?

Wer all das nicht hat, kann sich auch auf einem Trimm-dich-Pfad austoben. Diese gibt es bundesweit in zahlreichen Städten. Die Website www.trimm-dich-pfad.com bietet einen Überblick über alle Standorte.

Gemeinsam läuft’s noch besser

In Gesellschaft macht fast alles mehr Spaß – auch Sport. Dafür gibt es vielerorts Laufgruppen. Denn bei einem Plausch vergeht die Zeit wie im Flug und wir merken gar nicht, wie weit wir schon gelaufen sind. Unter www.lauftreff.de haben sich bereits über 1 700 Lauftreffs deutschlandweit eingetragen, geordnet nach Postleitzahlen. Ein Laufkalender informiert außerdem über weit mehr als 5 400 Volkslauf-Veranstaltungen.

Wer in Berlin wohnt, kann zudem langsames Laufen und Ge-selligkeit vereinen. Jeden ersten Sonntag im Monat lädt „Langsam laufen mit John“ zu einem Lauftreff ein. Das Besondere: Das Tempo beträgt etwa 7,5 Minuten pro Kilometer und die Distanz zwischen 20 und 30 Kilometern.

Ab aufs Band!

Joggen auf dem Laufband ist öde? Kommt drauf an, was man daraus macht. Das Laufen in den eigenen vier Wänden hat durchaus Vorteile. So sind wir vor eisigem Wind, Regen und Kälte geschützt und mit Musik oder der Lieblingsserie fällt es außerdem viel leichter, die Kilometer hinter sich zu lassen. Laufbänder sind in allen möglichen Preisklassen erhältlich – angefangen bei rund 180 Euro gibt es nach oben fast keine Grenzen. Alternativ nutzt man das Band (und vieles mehr) in einem Fitnessstudio und lernt dort vielleicht nebenbei noch nette Leute kennen.

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