Markenportrait Bio:Vegane – Superfood für die Haut

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Nie zuvor war gesundes Essen so angesagt wie heute. Auch in der Kosmetik ist der Bezug zur Natur längst Trend geworden. Eine Marke, die Superfoods in ihre Kosmetikprodukte integriert, ist Bio:Végane Skinfood. Wir wollten wissen, wie das geht, und haben uns bei dem Unternehmen umgesehen.

Morgens kurz nach zehn Uhr in der grünen Kurstadt Baden-Baden. Wir stehen in der modernen Lobby des traditionsreichen Konzerns BCG -Baden-Baden Cosmetics Group GmbH und tauschen unsere Jacken gegen weiße Schutzkittel, die uns die Senior-Expertin im Bereich Forschung und Entwicklung, Frau Schwarberg, gereicht hat. In den folgenden eineinhalb Stunden wird sie uns das Unternehmen, das für zertifizierte Naturkosmetik und zahlreiche Innovationen steht, zeigen.

Doch zunächst präsentiert uns Frau Schwarberg die 16 beleuchteten Glasvitrinen, in denen Produkte aus über 70 Jahren Kosmetikgeschichte aufgereiht sind. Von Cremes der Marke Sans Soucis, die 1939 gegründet wurde, über Produkte der Marke Dr. Scheller bis hin zum neusten „Baby“ ist dort alles vertreten. Mit Stolz in der Stimme berichtet sie vom jüngsten Kind des Unternehmens, Bio:Végane Skinfood, das „schnell laufen gelernt hat“. Denn obwohl es die auf Superfoods basierende Marke für eine junge Zielgruppe erst seit Mai 2017 gibt, sind die Produkte auf dem Markt bereits etabliert. Von der Zufriedenheit der Kunden zeugt auch der große Glasschrank im Foyer, in dem zahlreiche Pokale und Medaillen für Kosmetikartikel aller fünf Marken aufgereiht sind.

Bio, vegan, Natrue-zertifiziert

Wir möchten wissen, was das Besondere an Bio:Végane Skinfood ist, und Frau Schwarberg erklärt: „Bio:Végane ist vegane ‚Hauternährung‘ mit Extrakten der Superfoods Bio Cranberry, Bio Grüntee, Bio Acai und Bio Goji. Dabei ist jede Serie einem bestimmten Hauttypus zugeordnet.“ Cranberry spendet Feuchtigkeit für eher trockene Haut, Goji verwöhnt anspruchsvolle Haut, Grüntee beruhigt empfindliche Haut und Acai bringt Mischhaut wieder in die Balance. Dabei besitzen die vier Superfoods gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Proteine, Mineralstoffe und einen hohen Anteil an Antioxidantien, die die Haut darin unterstützen, freie Radikale unschädlich zu machen, und die gleichzeitig Schutz vor zukünftigen Hautschäden bieten. Alle Produkte sind zu hundert Prozent vegan, biologisch und tragen das Natrue-Verbrauchersiegel. So erhält die Haut nur Wirkstoffe, die sie wirklich braucht.

„Von der Küche ins Badezimmer“

Unser Rundgang führt uns weiter in das Labor, in dem Rohstoffe und fertige Produkte kontrolliert werden. Ein stetes Summen und Brummen ist zu hören, auf Tischen sind silbern glänzende Gerätschaften wie Gaschromatographen und Mikroskope zu sehen. Es riecht angenehm nach Zitrone, da in einem Reagenzglas gerade ein Parfümöl überprüft wird. Frau Schwarberg erklärt uns, dass die Kosmetikprodukte bei jedem Schritt der Herstellung genau getestet werden. Sie vergleicht – passend zum Slogan „Von der Küche ins Badezimmer“ – viel mit Lebensmitteln: „Wenn wir gutes Obst und Gemüse wollen, gehen wir zum Händler unseres Vertrauens. Wir wollen sehen, was wir kaufen. Das übertragen wir auf unsere Rohstoffe. Die Zutaten, die wir einsetzen, müssen eine sehr gute Qualität haben!“ Der Grundsatz GMP (Good Manufacturing Practice) kommt zum Tragen.

Die verschiedenen Gesichts- und Handcremes, die ebenso zum Portfolio der Marke gehören wie Gesichtswasser und Seren, werden stets mikrobiologisch untersucht und nach Farbe, Aussehen und Geruch überprüft.

Im Raum gegenüber geht es auf den ersten Blick zu wie in einer Großküche. Riesige Behälter, Kochtöpfen ähnlich, stehen auf einem Regal, ein Mann im weißen Schutzkittel läuft mit einem Teigschaberähnlichen Gerät vorbei. Tatsächlich werden hier aber in einem Emulsionsmischer die Produkte angerührt. Bis zu fünf Tonnen Creme können pro Tag hergestellt werden, das entspricht 100 000 Töpfen. Ein weiterer Grund dafür, dass die Kosmetik von Bio:Végane vollständig „Made in Germany“ ist. Denn wo Entwicklungs-, Prüf- und Mikrobiologie-Labors sowie die Herstellung unter einem Dach vereint sind, muss man keine Fertigungsschritte auslagern. Für die Endkonsumenten bedeutet das hervorragende Produktsicherheit und -reinheit.

Hero-Produkt Tuchmaske

Zum Abschluss unserer Besichtigungstour werfen wir einen Blick in die Abfüllung, wo gerade ein Laufband startet, auf dem Cremetiegel gefüllt, versiegelt und verschraubt werden. Frau Schwarberg erzählt uns, dass das Team besonders stolz auf die Tuchmaske ist, die im eigenen Labor entwickelt wurde. Sie passt sich dem Gesicht sehr gut an und ist weltweit die erste zertifizierte Tuchmaske in der Naturkosmetik, die in Deutschland produziert wird. Sie ist eine Art „Wundermittel“, das die Haut sofort beruhigt und eine Feuchtigkeitsversorgung herbeiführt.

Doch trotz dieser Innovation geht es bei Bio:Végane Skinfood immer weiter, die Entwicklungsabteilung hat ständig neue Ideen, die geprüft werden müssen. Schließlich dauert es zwei Jahre, bis ein neues Produkt in den Regalen steht. Und so verrät uns die Marketing-Chefin Dagmar Hoffmann-Melzer später noch, dass momentan an einem neuen Produkt der Sensitiv-Serie gearbeitet wird. An etwas, was es so noch nicht im Naturkosmetikbereich gibt. Damit wolle man im Frühjahr 2018 einen richtigen „Big Bang“ setzen. Man darf also gespannt sein, wie es mit der noch jungen Marke in Zukunft weitergeht!

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