Schönheit aus dem Meer – medpex zu Besuch bei La mer an der Nordsse-Küste

La mer Reportage: MeeresschlickDas Meer – Quelle des Lebens, Ort der Ruhe und Beauty-Geheimwaffe. Das Cuxhavener Unternehmen La mer produziert exklusive Kosmetikprodukte auf Basis von Nordsee-Meeresschlick und hat damit einen Weg gefunden, die Kraft des Meeres für die Schönheit nutzbar zu machen.

medpex hat für Sie hinter die Kulissen des Unternehmens geschaut.

Der Wind pfeift, Regen peitscht uns ins Gesicht, typisches „Schietwetter“, typisch Nordsee. „Endlich mal wieder an der Nordsee“, denken wir uns, denn auch wenn das Wetter hier oft macht, was es will, ist dieses besondere Klima, diese steife Meeresbrise Entspannung pur. Unsere Füße stecken in schweren Gummistiefeln, während wir uns den Weg durch das Watt und die zahlreichen Priele bahnen. Was viele nicht ahnen, direkt unter uns befindet sich der Ursprung der Schönheit. Richtig gehört, denn das Meer gilt schon seit Jahrtausenden als die Quelle allen Lebens, sogar die alten Griechen waren bereits der Ansicht, dass der Ozean alle Krankheiten zu heilen vermöge. Besonders stark konzentriert sind diese einzigartigen Kräfte in den Meeressedimenten. In ihnen sammeln sich über die Zeit Millionen von Mineralien und Spurenelementen an, die sich nach und nach verdichten. Meeresschlick ist ein solches Sediment, das sich typischerweise in brandungsfreien und ruhigen Buchten bildet. Durch den Wechsel von Ebbe und Flut im Sechs-Stunden-Rhythmus wird der Nordseeschlick intensiv mit Sauerstoff versorgt, was ihn zu einer wahren Beauty-Geheimwaffe macht, wie wir später erfahren werden.

Doch zunächst kurz zurück in die Vergangenheit: Anfang des 20. Jahrhunderts konnten Forscher nachweisen, dass das Meer sämtliche Spurenelemente und Mineralstoffe des menschlichen Blutplasmas enthält. Deshalb können diese Stoffe besonders gut vom menschlichen Körper aufgenommen und verstoffwechselt werden.

„Diese Erkenntnis hat sich unser Gründer Paul Gojny 1981 zunutze gemacht“, erklärt uns Dr. Stefanie Wriedt, Leiterin des Qualitätsmanagements und der Entwicklung beim Meereskosmetik-Spezialisten La mer. Der Physiotherapeut aus dem Nordsee-Kurort Cuxhaven verwendete anstelle von Fango Meeresschlick zur Behandlung seiner Patienten, zumal dieser vor der Tür lag. Er stellte fest, dass Hautprobleme wie Neurodermitis durch die Behandlung innerhalb kürzester Zeit gelindert wurden, und setzte sich zum Ziel, seinen Patienten auch ein hautpflegendes und -beruhigendes Präparat mit nach Hause geben zu können. „Hierzu entwickelte er ein Verfahren, mit dem er sämtliche Wirkstoffe aus dem Cuxhavener Meeresschlick extrahieren konnte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Meeresschlick bildet noch immer die Basis all unserer Pflegeserien“, erläutert Wriedt. Die Entnahmestelle, die natürlich streng geheim ist, liegt in einem Biotop vor Cuxhaven, genauer gesagt im „Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“ – seinerseits UNESCO-Weltnaturerbe, genau wie die Galapagos-Inseln oder der Grand Canyon.

Stefanie Wriedt selbst war schnell von der Wirkung der Produkte überzeugt: „Kurz nachdem ich bei La mer angefangen hatte, brachte ich meiner Mutter, die seit Jahren unter schwerer Psorisasis leidet, ein paar Produkte von La mer mit und bat sie, diese zu verwenden. Als ich sie ein paar Monate später wiedersah, war die Schuppenflechte kaum mehr zu sehen. Meine Mutter fühlte sich wie ein neuer Mensch. Von da an war ich komplett von der heilenden Kraft des Meeres überzeugt!“

Inzwischen sind wir in der Firmenzentale von La mer in der Nähe von Cuxhaven angekommen. „Können Sie sich vorstellen, dass das hier mal eine Hühnerbrüterei war?“, fragt uns die promovierte Chemikerin, während wir auf den Spuren der La mer Produkte durch die Gänge des Unternehmens gehen. Können wir nicht so richtig beim Anblick des großräumigen Gebäudes. Unsere Führung beginnt im Rohstofflager. Dort werden die Ingredienzen nach der Anlieferung und einer strengen Qualitätskontrolle gelagert, bis sie benötigt werden. Unser Blick wandert von Kanistern über Tüten und Säcke bis hin zu kleinen Fläschchen mit ätherischen Ölen. La mer liegt sehr viel an einem sinnvollen Abbau dieser Rohstoffe. Insbesondere bei den Algen, die neben dem Meeresschlick ein weiterer Hauptbestandteil der Kosmetikprodukte von La mer sind. Sie stammen aus der Bretagne, der Karibik oder aus der Wüste – die Auswahl ist riesig. „Algen sind ein schnell nachwachsender Rohstoff und auch im Labor gut kultivierbar“, berichtet Wriedt.

Schönheit aus dem Meer

Das typische „La mer Packing“ – ganz in Weiß und Blau gehalten.

In den nächsten Raum dürfen wir nur mit Einwegkittel, Überschuhen aus Plastik und Duschhaube. Unter hygienischen Bedingungen werden hier die Zutaten für die Produkte sorgsam abgewogen und anschließend in einer riesigen Symex-Maschine, die aussieht wie ein Mixer in der Bäckerei, vermischt. „Am Tag produzieren wir im Schnitt zwei unterschiedliche Produkte. Alles in kleinen Mengen, denn es ist uns sehr wichtig, dass alles frisch hergestellt wird“, erklärt Stefanie Wriedt. Nach einer erneuten mikrobiologischen Untersuchung werden die Produkte mithilfe einer Abfüllmaschine in Tiegel gefüllt. Das Besondere: Alle Deckel werden mit der Hand aufgesetzt und verschraubt. „Wäre es nicht einfacher, das auch die Maschine machen zu lassen?“, fragen wir. „Nein, denn bei den relativ geringen Mengen, die wir produzieren, würde es länger dauern, die Maschine auf die individuelle Verpackung einzustellen, als sich hier auf das Können unserer Mitarbeiter zu verlassen. Außerdem ermöglicht uns dieser Arbeitsschritt eine 100-prozentige Qualitätskontrolle“, klärt sie uns auf. Anschließend werden die Produkte an einem Packtisch, an dem vier gut gelaunte Mitarbeiterinnen sitzen, von Hand verpackt. „Das ist ein bisschen wie am Basteltisch hier bei uns“, sagt eine der vier lachend.

Innovation und ständige Optimierung – zwei Aufgabenfelder, die La mer ebenfalls sehr ernst nimmt. Im firmeneigenen Labor werden beständig neue Produkte entwickelt und auch bestehende optimiert. Dabei sind dem Unternehmen die Wünsche der Kunden besonders wichtig. So wie bei der neuesten Innovation „Sea Minerals Flexible Body & Bath Formende Körperpflege“, firmenintern auch „Personal Trainer aus der Tube“ genannt, da das Produkt die Muskeltätigkeit und somit auch den Fettabbau anregen soll.

La mer Reportage Qualitätsprüfung

Im Laufe der Produktion werden immer wieder strenge Qualitätskontrollen vorgenommen. La mer produziert in kleinen Mengen, sodass die Produkte immer frisch sind. Die frisch abgefüllten Tiegel warten auf ihre Deckel, die per Hand verschraubt werden – das Abfüllen der Produkte erfolgt hausintern.

Wichtige Themenfelder für das Unternehmen sind auch soziales Engagement und Nachhaltigkeit. La mer kooperiert beispielsweise mit einer ortsansässigen Behindertenwerkstatt, die einen Teil der Produkte verpackt. Und mit produktionsbedingten Restmengen geht man sorgsam um: „Wir vermeiden unnötigen Abfall, indem wir überschüssige Abfüllmengen für Tage aufheben, an denen die Mitarbeiter der Elbe-Weser Werkstätten auch mal selbst eine Creme abfüllen und mit nach Hause nehmen dürfen“, erzählt Stefanie Wriedt. Besonders am Herzen liegt La mer der Schutz des Wattenmeers und der Salzwiesen. Aus gutem Grund, denn der Naturpark liefert den wichtigsten Inhaltsstoff für die Produkte. „Deshalb möchten wir ihm etwas zurückgeben. Denn das Meer tut einfach gut – und unsere Nordsee besonders!“ (ml)

 Das Besondere am La mer Meeresschlick-Extrakt

  • spendet der Haut intensiv Feuchtigkeit
  • hilft der Haut, ein Feuchtigkeitsdepot aufzubauen
  • versorgt die Haut mit Mineralstoffen und Spurenelementen
  • aktiviert die hauteigenen Funktionen
  • stärkt die Hautschutzbarriere

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